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Wildbienen sind wichtige Bestäuber von Wildpflanzen und Kulturpflanzen, stehen jedoch zunehmend unter Druck durch verschiedene Bedrohungsfaktoren. Zunehmende Hinweise deuten darauf hin, dass gehaltene Honigbienen Wildbienen durch Konkurrenz um Blütenressourcen negativ beeinflussen können. Die Auswirkungen auf Wildbienenpopulationen sowie mögliche Maßnahmen zur Abschwächung dieser Effekte sind jedoch bisher unzureichend verstanden. Das transdisziplinäre Projekt BEENERGIA vereint mehrere Schweizer Forschungsinstitutionen, um diese Wissenslücke zu schließen. Die/der Praktikant*in wird an ökologischen Feldexperimenten und Beobachtungsstudien zu Wildbienen in Schweizer Agrarökosystemen mitarbeiten. Diese Tätigkeiten zielen darauf ab, die Auswirkungen von gehaltenen Honigbienen auf wildlebende Bestäuber sowie die Rolle agrarökologischer Maßnahmen zur Minderung potenzieller negativer Effekte besser zu verstehen. Das im Rahmen von BEENERGIA gewonnene Wissen soll die Entwicklung wirksamer Bewirtschaftungsstrategien unterstützen und politische Entscheidungsprozesse zugunsten des Schutzes wildlebender Bestäuber in Agrarökosystemen informieren.
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Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Forschenden üben ihre Tätigkeiten an verschiedenen Standorten in der Schweiz aus. Hauptsitz ist Bern-Liebefeld (ab 2026: Posieux FR). Angesiedelt ist Agroscope beim Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.
Zusätzliche Informationen
Die Forschungsgruppe Agrarlandschaft und Biodiversität widmet sich der Frage, wie der Schutz der Biodiversität mit einer produktiven Landwirtschaft in Einklang gebracht werden kann.
Fragen zur Stelle
Matthias Albrecht Wissenschaftlicher Mitarbeiter +41 58 46 87413